Die BELCANTO Gesangsschule

Stimmbildung und Korrektur

Seit Anfang des letzten Jahrhunderts befassen sich GesangspädagogInnen mit den anatomischen Gegebenheiten der menschlichen Stimme. Heute sind wir in der Lage die Funktion der Sing- und Sprechstimme genau zu vermitteln und somit Stimmen zu ihrer natürlichen Anwendung zu verhelfen. Kehlfertigkeit, leichte Höhe, grosses Stimmvolumen und ausgeglichene Klangqualität sind die positiven Resultate davon.
Bei schlechtem Gebrauch der Stimmbänder kommt es sehr rasch zu Heiserkeit, später zu Stimmbandknoten und im schlimmsten Fall zu Stimmbandriss. Dieser ist irreparabel! Zum guten Gebrauch des Stimmapparates gehört Schulung der Sprechstimme, Ergründen der Resonanzräume und vor allem eine gute

Atemschulung

Der unwissende Mensch braucht im täglichen Leben nur einen Bruchteil seiner Atemkapazität. Dabei ist zu beachten, dass ungesunderweise die Lunge kaum je ganz geleert wird. Aus dem Ruheatem lässt sich der spezifische SängerInnen-Atem entwickeln. Dabei werden mit der Zeit die Lungenflügel geweitet so dass die Kapazität bis zu 6 Litern bei Frauen und bis zu 8 Litern bei Männern erhöht werden kann. Dass sich damit die Stimme zur vollen Entfaltung entwickeln kann, erscheint nur logisch.
«Atmen heisst Leben» hiess es vor noch nicht langer Zeit von vielen Plakaten her. Warum schenken sich Menschen nicht generell mehr «Leben» sprich mehr Atem?

Sprechtechnik

Eine gut verständliche Sprache besteht aus klingenden Vokalen und klar geformten und durch Luft produzierten Konsonanten. Dies sind 2 ganz verschiedene akustische Quellen. Auch in der akustischen Aufzeichnung unterscheiden sie sich wesentlich: Der klare reine Sinuston zeichnet eine regelmässige Wellenbewegung, das Geräusch diffuse unregelmässige Ausschläge, die punkto Tonhöhe nicht definierbar sind. Diese Erkenntnis zeigt auf, dass auch beim Sprechen Töne und Geräusche – Vokale und Konsonanten – verschieden produziert werden müssen. Eine gute Diktion und verständliche Sprache verlangen nach entsprechender Schulung. In der Belcanto-Gesangsschule Meilen wird sie gelehrt.

Musiktheorie

Die Noten-Sprache gilt in der ganzen Welt: Wer Noten lesen kann, wird damit von Tokyo bis Los Angeles und vom Nord- bis zum Südpol verstanden. Mit Alphabetismus lässt sich alles lesen, von der Zeitung bis zum Schundroman. Kein Mensch aber wagt sich an die Tagespresse, wenn er das Alphabet nicht beherrscht. In der Musik verhält es sich ebenso: Wer Noten lesen kann, versteht Musik viel schneller, als jene, die sich alles übers Gehör merken müssen. Einstudieren von Musikstücken wird zur interessanten Entdeckungsreise.
Solfège (Notenlesen, Notenwerte kennen lernen, versch. Tonarten und Tongeschlecht – Dur und moll – etc.) Quintenzirkel, Harmonielehre, alte Kirchentonarten und anderes mehr gehören zur Musiktheorie. Wieviel davon sich jedeR StudentIn erarbeiten will, ist ihr/ihm selbst überlassen.